franziska henschel

text + tanz
regisseurin
begreift schauspiel als choreografische praxis. 
forscht + lehrt an verschiedenen kunsthochschulen. 
entwickelt + inszeniert stücke am staatstheater und in der freien szene. 
begleitet + unterstützt künstlerische prozesse anderer


franziska henschel selbstporträt 2015

[in]operabilities masterclass beim orbit festival in köln 
13.&14.04.2024

Premiere! 

Die Insel – [in]operabilitiesAudiovisueller TeaserHörflyerFlyer in Deutscher Gebärdensprache

Irgendwo, nicht weit von hier, gibt es eine Insel. Wir wissen es, denn wir haben sie erfunden. “Insel der Freude” wird sie genannt und hier wollen wir uns treffen. Noone is an island. Everyone is an island.
Das Musiktheater “Die Insel” ist inspiriert von der Oper „Rinaldo und Alcina“ der Komponistin Maria Theresia von Paradis. Als blinde Musikerin sorgte sie vor 300 Jahren für Aufsehen – heute ist die Musik ihrer Oper verschollen. Basierend auf dem erhaltenen Libretto kreiert ein Ensemble aus blinden, hörenden, sehenden und gehörlosen Künstler*innen eine vielsinnliche Neu-Komposition der Oper. Auf der Insel der Freude, einem emotionalen Testgelände für Begegnung und Berührung, treffen vier Figuren und ihre unterschiedlichen Wahrnehmungsweisen aufeinander. Was erzählen sich die Körper, wenn sie selbst zur Sprache kommen? Unter welchen Bedingungen können sie sich berührbar machen? Im Kreise der Zuschauer*innen erkunden sie die Sinnlichkeit von Kommunikation, ringen um Verständigung und entwickeln eine Musikalität gemeinsamen Seins. Es geht um Intimität, um paradoxe Gefühle, um den Wettstreit zweier Zauber*innen und um die große Kraft der Imagination.
Das künstlerische Forschungsprojekt [in]operabilities verknüpft die Kunstform Oper mit der Frage nach ihrer Zugänglichkeit. Mit Klang und Vibration, mit Stimmen und Gebärden, mit Licht, Berührungen und gesungener Audiodeskription entwickelt das Ensemble vielsinnliche Formen des Musizierens und befragt so erneut die Grenzen dessen, was Oper sein kann.Website: https://inoperabilities.net/
Infos & Termine:Premiere: 13.03.2024, 20:00 14.03. 20:00, 16.03. 17:00 und 20:00Ort: Kampnagel, k1Tickets: https://kampnagel.de/produktionen/inoperabilities-die-inselIm Anschluss an die Vorstellung am 14.03. gibt es ein Nachgespräch. Infos zu Barrieren Kampnagel: https://kampnagel.de/service/barrierefreiheit/der-ort
27. & 28. März 2024, je 20:00Ort: Radialsystem V, BerlinTickets: https://www.radialsystem.de/de/veranstaltungen/die-insel/ Im Anschluss an die Vorstellung am 27.03. gibt es ein Nachgespräch. Infos zu Barrieren Radialsystem: https://www.radialsystem.de/de/service/#cb-barrierefreiheit … und weitere Termine im Frühjahr 2025 in der Schweiz.In deutscher Schrift- und Lautsprache sowie Deutscher Gebärdensprache (DGS), gesungener Audiodeskription auf Deutsch. Vor allen Vorstellungen findet eine Einführung durch die Künstler*innen statt. Zu Beginn des Stücks findet eine integrierte Tastführung als sinnliche Erkundung der Bühne statt. Der Einlass wird durch Dolmetscher*innen für DGS und Deutsch begleitet.
Access-Infos für blindes und sehbehindertes Publikum für Hamburg oder Berlin. Dauer: ca. 75 Min., für Menschen ab 14 Jahren geeignet.
Hinweis:
Es wird in der Aufführung laute Momente geben, die für einige Menschen unangenehm sein können.
Team Regie & Libretto: Benjamin van Bebber • Musikalische Leitung & Performance: Leo Hofmann • Performance & Mitentwicklung: Athena Lange, Sophia Neises, Marie Sophie Richter • Licht & Raum: Ladislav Zajac • Objekt & Kostüm: Ludmila Rodrigues • Dramaturgie: Franziska Henschel • Mitarbeit Regie: Jeanne Charlotte Vogt • Gebärdensprachliche Dramaturgie: Susanne Tod • Access-Dramaturgie Audiodeskription: Caro Jüngst, Naomi Sanfo • Regie-Assistenz: Emil Leske • Assistenz Kostüm & Objekt: Sofia Chionidou • Konzept, Produktion, Öffentlichkeitsarbeit: [in]operabilities, Benjamin van Bebber, Franziska Henschel, Leo Hofmann, Jeanne Charlotte Vogt • Dolmetschen: Christina Müller, Ronja Hollenbach, Nicole Ostrycharczyk, Marie Schaper
Die Insel ist eine Produktion von [in]operabilities. Initiiert wurde [in]operabilities von Benjamin van Bebber, Leo Hofmann, Franziska Henschel und Jeanne Charlotte Vogt und arbeitet in wechselnden künstlerischen Konstellationen und wird gefördert im Rahmen der Konzeptionsförderung vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und durch die Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Kultur und Medien. Die Insel entsteht in Koproduktion mit Kampnagel wird außerdem gefördert von der der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia, der Stadt Zürich Kultur, der Landis & Gyr Stiftung, der Hamburgischen Kulturstiftung, der Rusch-Stiftung, Schweizer Interpretenstiftung und der Rudolf-Augstein Stiftung.

Bild: Ladislav Zajac

TO DO OR NOT TO DO

Out Now ! im wahrsten Sinne des Wortes 

Tägliches Orakel in der Kleinen Freiheit Nr.1 Hamburg St.Pauli 

Bild: Ladislav Zajac

[in]operabilities

Die Insel

TEXT+TANZ

Deutschland

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