franziska henschel

text + tanz
regisseurin
begreift schauspiel als choreografische praxis. 
forscht + lehrt an verschiedenen kunsthochschulen. 
entwickelt + inszeniert stücke am staatstheater und in der freien szene. 
begleitet + unterstützt künstlerische prozesse anderer


franziska henschel selbstporträt 2015

aktuell


TO DO TO GO



[in]operabilities #1
Workshop und Austausch
 
20.09. - 23.09.2021
Kampnagel Hamburg




Mit [in]operabilities #1 laden wir Kolleg*innen aus Musik und Darstellenden Künsten ein, vier Tage lang unterschiedliche Formen vielsinnlicher Musikwahrnehmung und musikalischer Praxis gemeinsam zu erproben: Wie nehmen wir Klang und Musik über den Körper wahr? Wie kann Musik sichtbar und fühlbar werden? Künstler*innen und Forschende aus Musik, Tanz und Theater gestalten Workshop-Einheiten und geben Impulse aus ihrer Arbeit.
Mit theoretischen Inputs, angeleiteten musikalischen und choreografischen Improvisationen und einem Fokus auf die bilinguale künstlerische Arbeit mit Deutsch und Deutscher Gebärdensprache möchten wir einen Raum öffnen für Fortbildung, Vernetzung und einen offenen interdisziplinären Austausch.

Der Workshop ist der erste Teil von [in]operabilities - einer auf drei Jahre angelegten Verabredung zu offener künstlerischer Forschung. [in]operabilities verknüpft die Kunstform Oper mit der Frage nach ihrer Zugänglichkeit, nach Möglichkeiten inklusiven Arbeitens und nach der Nützlichkeit von “opera-abilities” für unser Zusammenleben. In drei Jahren entstehen dabei Produktionen, die von intensiver Recherche, kollegialem Austausch, Vernetzung und Workshops begleitet werden. Initiiert wurde das Vorhaben von Benjamin van Bebber, Leo Hofmann, Franziska Henschel und Jeanne Charlotte Vogt.

Mit Inputs und Workshops von:
Jan Burkhardt (Tänzer, Musiker, somatische Exploration),
Mischa Gohlke (Musiker, Kulturmanager & Projektleiter Grenzen sind relativ e.V.)
Prof. Nathalie Mälzer (Forschungsschwerpunkt Barrierefreiheit und Inklusive Ansätze in der ästhetischen Kommunikation, Universität Hildesheim, Institut für Übersetzungswissenschaft und Fachkommunikation),
Susanne Tod (Theaterpädagogin, Dramaturgin mit dem Schwerpunkt Gebärdensprache als Bühnensprache, außerdem: Kulturelle Bildungsarbeit mit tauben und schwerhörigen Menschen)
& Eyk Kauly (Schauspieler und Gebärdensprachperfomer, Kameramann und Cutter sowie Illustrator). Gemeinsam leiteten sie den Jugendclub TheaterPlus am Ernst Deutsch Theater.
Paul Whittaker (Musiker und Performer, Gründer von Music and the Deaf).

Teilnahmevoraussetzungen:

  • Wir bitten um eine kurze Anmeldung bis zum 12. August an in.operabilities@posteo.de mit einer kurzen Info über die eigenen Arbeitsschwerpunkte. Die Teilnehmendenzahl ist leider sehr begrenzt, weshalb vermutlich nicht alle Anmeldungen berücksichtigt werden können. Wir melden uns am 16. August 2021 mit einer Zu- oder Absage zurück. Anpassungen aufgrund aktueller Bestimmung zur Eindämmung der Corona-Pandemie bleiben vorbehalten.
  • Der Workshop findet in deutscher Gebärdensprache und deutscher Lautsprache statt und wird von zwei Dolmetscherinnen begleitet.
  • Der Workshop ist kostenlos, um verbindliche Anwesenheit während der gesamten Dauer wird gebeten.
  • Sollten Kosten für Reise und Unterbringung für dich eine Hürde sein, am Workshop teilzunehmen, können wir sie eventuell erstatten. Nimm gerne Kontakt mit uns auf!
  • Teilnehmende mit Behinderung werden in ihren individuellen Bedarfen berücksichtigt. Es wird individuell besprochen, welche Assistenz oder Hilfsmittel benötigt werden und wie der Rahmen angepasst werden kann.
  • Hörunterstützung mit einer Induktionsschleife kann ermöglicht werden. Wir arbeiten derzeit an einer Lösung.
  • Rollstuhlgerechter Raum inkl. nahstehende barrierefreie Toiletten.


Das Projekt [in]operabilities wird gefördert im Rahmen der Konzeptionsförderung vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Kulturbehörde Hamburg.



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